Das Wappen von Doktor Johann Andreas Eisenbarth

Doktor Eisenbarth Wappen

Das Wappen zeigt im Halbrundschild einen Vogel Strauß mit einem Hufeisen im Schnabel. Darauf ein bewulsteter Stechhelm in Frontalansicht mit einem heraus wachsenden bärtigen, gekrönter Mann, der eine Starnadel und einen Polypenhaken in den Händen hält.

Oberviechtach, sein Geburtsort, liegt in der Nähe des Ortes Vohenstrauß mit früheren Erzgruben, der auch einen Strauß im Wappen hat. Eventuell hat Eisenbarth sein Wappentier in Anlehnung an das „Vohenstraußer Land“, nahe seiner alten Heimat gewählt weil er es kannte und es seinen Namen und seinen Beruf treffend darstellt, also ein redendes Wappen. Das unterstreicht auch der bärtige Mann sowie Polypenhaken und Starnadel.

Als redendes Wappen, auch sprechendes Wappen oder Namenwappen, bezeichnet man in der Heraldik solche Wappen, die auf den Namen des Inhabers entweder anspielen oder ihn rebusartig darstellen. Dazu würde auch das Hufeisen im Schnabel des Vogels passen, da man den Vogel Strauß damals aufgrund von Legenden als Eisen fressenden und verdauenden Vogel ansah.
Er kommt auch öfter in den Wappen von Gemeinden oder Familien vor, die mit der Eisenverarbeitung in Verbindung stehen. Den so genannten Stechhelm durften zu Eisenbarths Zeit auch von bürgerlichen im Wappen geführt werden.

Die Originalfarben seines Wappens sind nicht überliefert. Doktor Eisenbarth und seine Söhne Joh. Michael und Adam Gottfried führten das Wappen wahrscheinlich in blau-weiß oder rot-weiß.

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